Berghain
24.00 – 05.30 Andre Galluzzi
05.30 – 06.30 The Black E (Cristian Vogel/Ben Mallott) live
06.30 – 09.30 Ben Klock
09.30 – ende Marcel Dettmann
Panorama Bar
24.00 – 04.00 Cassy
04.00 – 05.30 Nôze live
05.30 – 09.00 Darko Esser
09.00 – ende Marc Schneider
Garten
11.00 – 15.00 nd_baumecker
15.00 – ende Carl Craig
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Ich stehe in einer dunklen Toilettenkabine, es ist sauheiß und ich schwitze. Ich bin nicht allein. Vor mir kniet der Schatzmeister eines ostdeutschen Finanzverbandes und wartet darauf, dass ich ihm in den Mund pisse. Keine Ahnung, wie es zu dieser Situation gekommen ist. Keiner sagt was. Es herrscht eine gespenstische Stille. Er schweigt, weil er meinen Schwanz im Mund hat und ich, weil ich nicht weiß, was man in so einer Situation sagen soll. Allerdings ist mein Körper viel zu verspannt vom Speed; es kommt nichts. Wir warten.
Nach einer Minute breche ich ab: „Nein Mann, das macht keinen Sinn, ich bin viel zu drauf um zu pissen.“, und versuche, meine Hose wieder hochzuziehen. Der Typ insistiert: „Ach komm, versuch´s noch mal, entspann dich, lass dir Zeit.“ Na gut.Wieder Stille. Ich versuche, mich zu entspannen. Die Sekunden tröpfeln dahin… Der Typ blinzelt. Ich konzentriere mich auf meine Blase. Ich muss überhaupt nicht pissen.
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Ein kleiner Brasilianer hüpft hier rum. Er ist braun und schlank und hat nichts an, außer einer kleinen grünen Brasilienflagge als Unterhose. Er sitzt neben mir auf dem Sofa am Frauenklo. Dann tuckt Gloria Viagra rein, eine arrogante, verkokste Transe, die immer im Berghain ist. Sie hat Beine, um die sie jede Frau beneiden würde. Als ich sie mal auf ihre Homepage ansprechen wollte, sagte sie zu dem Typen neben mir „Ihr kennt euch?!“ und drehte sich um. Tussi.
Jetzt stolziert sie auf High Heels in die Toilette, packt den Brasileño am Hals, steckt seinen Kopf unter ihren Rock und schüttelt ihn Fellatio-style vor und zurück, vor und zurück.
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Immer noch auf dem Sofa am Frauenklo. Jetzt sitzt ein behaarter Perser neben mir, von Beruf Schauspieler. Es dauert nicht lange und ich presse ihm das Butterbrotpapier. Während der dritten Strophe … und schickt sich an, mit Haar und Haut – (wer mag da endigen!) (mir graut)-… kniet sich ein rotgesichtiger Jeanstyp vor unsere Füße und lauscht gespannt. Kaum bin ich fertig, sagt er im breitesten Badenser „Heilig´s Blechle“-Akzent:
„I han da aa amoi a G´dichtle glernt. Des haisch „Da Ährlköhnig.“ Todernst hebt er an: „W´r reitit so spät durch Nacht und Wind? Des isch da Vahd´r, mit seinim Kind..“ Der Schauspieler und ich wechseln entsetzte Blicke.
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Mittlerweile kann ich pissen. Der Schatzmeister gluckst zufrieden.