fucking dance party

Berghain. Es ist Freitag, ich wollte nicht alleine sein.
Kaum bin ich drin, mach ich mir ein Teil klar, Marke Rote Omegas, schön dick. Eine Kollegin von der Arbeit entdeckt mich, Vorstandsetage, auf Koks: „Nicht wirklich!“Mann, bin ich breit. Je besser das Ecstasy, desto breiter macht es mich zu Anfang. Ich leg mich in ein Separée, zähle mit mahlendem Kiefer runter von hundert auf null und wieder zurück, auch in Dreierrhythmen. Jemand packt mich am Bein, ich schnelle hoch, offensichtlich jemand vom Club, zu viele Zwischenfälle in letzter Zeit:
„Alles in Ordnung?“
„Alles okay Mann, ich chill nur ne Runde!“
„Okay…“

Aufpassen. Jetzt bin ich drauf. Mann, bin ich drauf. Ich geh auf den Dancefloor. Gänsehaut. Die Vocals streicheln mit rauher Hand meinen Nacken hinauf, wuscheln einmal über meinen Hinterkopf und schubsen mich ins Licht. Bang! Die Bedeutung von Musik. Jeder Sound will etwas sagen, mehr, als sein Erschaffer je meinen konnte. Ich bin eingeweiht. Der Sound und ich.. das ist die direkteste Connection, das ist wie Sex, eine animalische Übereinkunft, ein jahrtausende altes Zwinkern. Der Move fließt durch die Musik, reibt sich, entzündet sich, fliegt, verschmilzt, taucht ein, entgrenzt, beglückt. Tanzen, tanzen, die ganze Nacht nur tanzen! Techno ist mein bester Liebhaber. Die Kollegin schaut schon komisch. Man läd mich auf Speed ein, ich finde mich wieder in einer der Toilettenkabinen. Da ist ein plumper Typ um die dreissig, kurze Haare, und ein schlanker schwarze Franzose, Laurent. Wir ziehen das Pep von der Klopapierhalterung. Ich greife beiden in den Schritt..
Der Blonde ist dabei. Ich setze mich auf den Klodeckel und packe seinen Schwanz aus. „Oh nein!“, stöhnt der Neger exaltiert. Er hat seinen Cockring vergessen. Ich sauge langsam von unten nach oben. „Er macht das gut!“, meint der Blonde etwas entschuldigend. Ich will den Neger auch, aber der sagt: „Nee, isch wüll etwas anderes eute Nacht!“ und geht raus. Ich küsse den Blonden und bin dabei so drauf, dass ich ihn fast nicht mehr sehe. Sein Schwanz wird langsam. Dann stehen wir und halten unsere Schwänze aneinander, ich bin so drauf, dann bin ich wieder draussen..

Dann noch zwei Teile, von der Transe vom letzten Mal. Natürlich küssen wir uns, ich würde ein Pferd küssen jetzt.
Ein freundlicher junger Pole, wir sind beide total verpeilt, unterhalten uns lange, wunderbar, unser running-gag ist „Amnesia!“ Er läd mich auf polnisches Speed ein. Als er das gelbe Pulver auf der Klopapierhalterung zu zwei fetten Lines zusammengeschoben hat, warnt er: „But now you won´t sleep for two days!“ Ich habe das oft gehört. Ich habe das noch öfter gehabt. Ich weiss, dass es stimmt. Ich feier jetzt. Sniffff

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2 Responses to “fucking dance party”

  1. Nachwirkung Says:

    Love what you write. Everything seems so easy and logical.

  2. . Says:

    why do you use that word nigger???????

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